weinviertler im korb
es gibt tage, die sind von anfang an und bis zum ende einfach und nur beschissen! ja, liebes leserInnenvolk, heute hatte auch ich wieder einmal einen dieser tage.
abgesehen davon, dass ich etwas kränklich bin, habe ich heute verschlafen und musste in windeseile mein göttliches gemeindeloft verlassen, um die olle penne aufzusuchen. wollte nicht zu spät kommen: wie sieht denn das aus? vermutlich nicht schlecht, weil unsere schule ja an einen recht unheimlich großen neuen ort umgezogen ist und ich die beste ausrede ever in peto gehabt hätte: "hab mi verlaufen!" aber ich bin ja gut erzogen oder so in der art und ich komme rechtzeitig. vor allem, wenn schulkollegen extra auf mich warten.
der tag beginnt um 2:30. da wache ich erstmals schweißgebadet auf. erhöhte temperatur, was bei mir soviel heisst wie: achtung, heiss! hottihot quasi. ich taumele in die küche und koche mir tee. dazu gleich ein nettes aspirin C. man gönnt sich ja sonst nichts. ich stapfe in mein bett zurück und büsel mich schon bald wieder in den schlaf. nächster stopp: 7:20, was soviel heisst wie: zu spät! den rest kennen sie ja.
um ca. 10:00 ertönt es aus dem munde der lektorin erstmals: "pause!" ich grunze unverschämt und allerlautest: "GOTT SEI DANK!", stürze von meinem stuhl, laufe aus dem sterilen, kalten, weißen raum einer gummizelle gleich und flüchte mich vor den haupteingang, um trotz meines halswehs eine kippe zu genießen. ahhhhh. wie unverantwortlich geil.
die schule endet um ca. 17:00. ich weiß es nicht genau, weil es nirgendwo in dieser pauke auch nur eine einzige uhr gibt. dauernd frage ich sandra: wie spääät? schon aauuuuus? wie laaang noohoch? kann nimmaaa! und lehne mich dabei mehrmals ganz hilflos und erschöpft an den äußerst trainierten bizeps meines pippileins stephan.
auf dem heimweg beschließe ich, in die apotheke auf ein gläschen brustbalsam einzukehren. die pharmafrau berät mich gerade, wie ich armes kind mich selbst richtig zu pflegen hätte, als ich in meinem augenwinkel eine weibliche silhouette erkenne. ich schaue rechts von mir. lehnt da so ne olle tusse fast neben mir am thresen und lauscht meinem leiden. ich schaue wieder zur netten pharmamenschin. als ich das gähnen der lauschgiftlerin als leisen windhauch an meinem ohr spüre, gucke ich nochmals auf die seite und schimpfwörter grollen meinen hals hoch. kurz überlege ich, eine absolut hochgefährliche und -infektiöse mumumösenerkrankung zu erfinden, die via augenblinzeln übertragen wird, um das trampeltier aus meiner unmittelbaren nähe zu verjagen. aber ich lasse meinen kleinen giftpfeil ganz damenhaft stecken und trete den rückzug an. nein, ich will mich nicht ärgern.
ich komme heim. ich sehe fern. es geht mir gut. ich genieße es, hier für mich zu sein. und dann ist es soweit: ER RUFT AN! MICH! oohhh yeah. unter widrigen umständen, die hier nicht näher ausgeführt werden wollen, habe ich _ihn_ kennengelernt und _er_ war die letzten tage bestandteil meiner gedanken. galant hebe ich ab, wir plaudern über dies und das und ich denke: JACKPOT, BABYYY.
und dann, dann sagt er...es gäbe wen anderen...und es wäre schade, mich nicht früher kennengelernt zu haben.
ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll. tue irgendwie beides und rufe meinen lieben freund m. an: "buhuuhahahah buhuh hihihi buah rähr wein hahahaha". m. knatscht mir ins telefon. er isst ja auch gerade, aber das ist mir egal, schließlich rede eh nur ich.
ich habe keine erklärung dafür, dass ich sowas wie die heilige jungfrau marion bin, aber für die scheisse da oben habe ich schon eine: _er_ ist nämlich weinviertler...und trotzdem ganz süß...
lesen sie auch in den kommenden wochen über die "körbe des frl. ronny r." und die hähne, die sich in diese verirrt haben.
abgesehen davon, dass ich etwas kränklich bin, habe ich heute verschlafen und musste in windeseile mein göttliches gemeindeloft verlassen, um die olle penne aufzusuchen. wollte nicht zu spät kommen: wie sieht denn das aus? vermutlich nicht schlecht, weil unsere schule ja an einen recht unheimlich großen neuen ort umgezogen ist und ich die beste ausrede ever in peto gehabt hätte: "hab mi verlaufen!" aber ich bin ja gut erzogen oder so in der art und ich komme rechtzeitig. vor allem, wenn schulkollegen extra auf mich warten.
der tag beginnt um 2:30. da wache ich erstmals schweißgebadet auf. erhöhte temperatur, was bei mir soviel heisst wie: achtung, heiss! hottihot quasi. ich taumele in die küche und koche mir tee. dazu gleich ein nettes aspirin C. man gönnt sich ja sonst nichts. ich stapfe in mein bett zurück und büsel mich schon bald wieder in den schlaf. nächster stopp: 7:20, was soviel heisst wie: zu spät! den rest kennen sie ja.
um ca. 10:00 ertönt es aus dem munde der lektorin erstmals: "pause!" ich grunze unverschämt und allerlautest: "GOTT SEI DANK!", stürze von meinem stuhl, laufe aus dem sterilen, kalten, weißen raum einer gummizelle gleich und flüchte mich vor den haupteingang, um trotz meines halswehs eine kippe zu genießen. ahhhhh. wie unverantwortlich geil.
die schule endet um ca. 17:00. ich weiß es nicht genau, weil es nirgendwo in dieser pauke auch nur eine einzige uhr gibt. dauernd frage ich sandra: wie spääät? schon aauuuuus? wie laaang noohoch? kann nimmaaa! und lehne mich dabei mehrmals ganz hilflos und erschöpft an den äußerst trainierten bizeps meines pippileins stephan.
auf dem heimweg beschließe ich, in die apotheke auf ein gläschen brustbalsam einzukehren. die pharmafrau berät mich gerade, wie ich armes kind mich selbst richtig zu pflegen hätte, als ich in meinem augenwinkel eine weibliche silhouette erkenne. ich schaue rechts von mir. lehnt da so ne olle tusse fast neben mir am thresen und lauscht meinem leiden. ich schaue wieder zur netten pharmamenschin. als ich das gähnen der lauschgiftlerin als leisen windhauch an meinem ohr spüre, gucke ich nochmals auf die seite und schimpfwörter grollen meinen hals hoch. kurz überlege ich, eine absolut hochgefährliche und -infektiöse mumumösenerkrankung zu erfinden, die via augenblinzeln übertragen wird, um das trampeltier aus meiner unmittelbaren nähe zu verjagen. aber ich lasse meinen kleinen giftpfeil ganz damenhaft stecken und trete den rückzug an. nein, ich will mich nicht ärgern.
ich komme heim. ich sehe fern. es geht mir gut. ich genieße es, hier für mich zu sein. und dann ist es soweit: ER RUFT AN! MICH! oohhh yeah. unter widrigen umständen, die hier nicht näher ausgeführt werden wollen, habe ich _ihn_ kennengelernt und _er_ war die letzten tage bestandteil meiner gedanken. galant hebe ich ab, wir plaudern über dies und das und ich denke: JACKPOT, BABYYY.
und dann, dann sagt er...es gäbe wen anderen...und es wäre schade, mich nicht früher kennengelernt zu haben.
ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll. tue irgendwie beides und rufe meinen lieben freund m. an: "buhuuhahahah buhuh hihihi buah rähr wein hahahaha". m. knatscht mir ins telefon. er isst ja auch gerade, aber das ist mir egal, schließlich rede eh nur ich.
ich habe keine erklärung dafür, dass ich sowas wie die heilige jungfrau marion bin, aber für die scheisse da oben habe ich schon eine: _er_ ist nämlich weinviertler...und trotzdem ganz süß...
lesen sie auch in den kommenden wochen über die "körbe des frl. ronny r." und die hähne, die sich in diese verirrt haben.
ab_alone - 12. Okt, 21:30
holly golightly (Gast) - 13. Okt, 08:43
ICH! FALL! TOT! UM!
antworten
ab_alone - 13. Okt, 15:31
bitte nicht! brauche dich sicher noch die nächsten 60 jahre!
