hallo, mein name ist...peinlich
wer mich kennt, der kennt mich. also richtig. nicht nur oberflächlich zwischen pausenbrot und zigarette. ehrlich und aufrichtig bin ich da. bin da total ich selbst. brauche mich nicht zu verstecken, brauche nicht vorgeben, jemand zu sein, der ich eben nun mal nicht bin. und das tut gut - ich sein und nur ich.
in der schule ist das anders. da bin ich die schülerin. da bin ich die schulkollegin und heisse "marion". da bin ich die, mit der man kaffeetrinken oder eine rauchen geht. da bin ich auch noch die, mit der man nett plaudern kann - über dies oder das. da bin ich nur ein teil meiner selbst.
umso unangenehmer, als man mich im mai 2009 heulend vor der klasse stehen sah. "mag nimma", waren da meine worte und ich war drauf und dran, mich vom studiengang abzumelden. es wäre nicht richtig gewesen - nicht nach zwei jahren und nicht bei der unschlüssigkeit, die ich empfinde.
noch peinlicher also, als ich heute wieder losrähren wollte - bei einer präsentation. das angeschaut werden, das im mittelpunkt stehen und diese pflicht, jetzt meinen bericht vorzutragen - zuviel für mich.
ich zitter vor mich hin, halte es nicht mehr aus und platze heraus: "ich bin unglaublich nervös." "dann mal tief durchatmen", heisst es da von seiten der lektorin. super, mache ich und die ganze gruppe macht mit. geht - 2 sekunden - dann: "es tut mir leid, ich glaube, ich..." MUSS GEHEN! mache ich aber nicht, weil mich die lektorin nicht so einfach gehen lässt, wo ich schon mal draußen sitze und das finde ich pädagogisch gesehen äußerst löblich. wieso ich das überhaupt gesagt habe, fragt sie mich, weil angemerkt hätte es man mir nicht und ich hätte da einfach weiterlabern sollen. "scheisse", denke ich mir und rede drauf los, dass ich immer so bin und absolut nichts dagegen machen könne. erzähle noch einen unnötigen schwank aus meinem leben und entscheide mich, meine präsi jetzt doch zu halten und zwar bis zum ende.
peinlich...absolut unerträglich unangenehm. weil man vielleicht jetzt schon wieder ein bisschen von der privatperson mitbekommen hat, die ich bin, weil ich bald 27 jahre am buckel habe und in diesen nicht immer alles "leiwand" war.
und zu diesem zorn, etwas von sich preisgegeben zu haben, kommt noch der neid, nicht so zu sein, wie man es gerne hätte - selbstbewusst und souverän. oder diese eigenschaften zumindest so vorgaukeln zu können, dass es jeder glaubt, bevor man sich wieder in seine höhle zurückzieht und seine wunden leckt.
ich bin ein buch - ein offenes und jeder kann drin blättern, kann mit dem finger auf mich zeigen und lachen oder weinen oder beides.
vielleicht ist das der grund, warum ich freunde habe, die mir ihr letztes hemd geben würden. die nach hotzenplotztschibutti reisen würden, um mit mir einen zu heben, wenn der (ex)freund mich gerade wegen einer blonden in baströckchen und kokosnuss-bh verlassen hat. die mir eine niere spenden würden, nur weil ich gerne drei hätte und gar nicht kurz vor der dialysepflichtigkeit stehe. die in meinem wohnzimmer ein kasperltheater veranstalten würden, nur weil mein fernseher den geist aufgegeben hat. die mir eine pizza holen würden, wenn "pietro pizzi" für immer eingestellt und ich an schwerem liebeskummer leiden würde. die gewissen männern mit high-heels oder stahlkappenböck in den arsch oder sonst wohin treten würden, wenn wir ihnen irgendwo begegnen würden (was aber nicht der fall ist -> wir haben alle einen einwandfreien leumund). aber nein...ich weiß, warum ich wirklich solche freunde habe...
WEIL IHR ÄRSCHE EUCH EINFACH BESSER FÜHLT, WENN IHR EUCH IN DER NÄHE EINER KLEINEN DEGENERIERTEN SEELE BEFINDET.
kenn' euch doch gut genug, ihr häusln! :D
in der schule ist das anders. da bin ich die schülerin. da bin ich die schulkollegin und heisse "marion". da bin ich die, mit der man kaffeetrinken oder eine rauchen geht. da bin ich auch noch die, mit der man nett plaudern kann - über dies oder das. da bin ich nur ein teil meiner selbst.
umso unangenehmer, als man mich im mai 2009 heulend vor der klasse stehen sah. "mag nimma", waren da meine worte und ich war drauf und dran, mich vom studiengang abzumelden. es wäre nicht richtig gewesen - nicht nach zwei jahren und nicht bei der unschlüssigkeit, die ich empfinde.
noch peinlicher also, als ich heute wieder losrähren wollte - bei einer präsentation. das angeschaut werden, das im mittelpunkt stehen und diese pflicht, jetzt meinen bericht vorzutragen - zuviel für mich.
ich zitter vor mich hin, halte es nicht mehr aus und platze heraus: "ich bin unglaublich nervös." "dann mal tief durchatmen", heisst es da von seiten der lektorin. super, mache ich und die ganze gruppe macht mit. geht - 2 sekunden - dann: "es tut mir leid, ich glaube, ich..." MUSS GEHEN! mache ich aber nicht, weil mich die lektorin nicht so einfach gehen lässt, wo ich schon mal draußen sitze und das finde ich pädagogisch gesehen äußerst löblich. wieso ich das überhaupt gesagt habe, fragt sie mich, weil angemerkt hätte es man mir nicht und ich hätte da einfach weiterlabern sollen. "scheisse", denke ich mir und rede drauf los, dass ich immer so bin und absolut nichts dagegen machen könne. erzähle noch einen unnötigen schwank aus meinem leben und entscheide mich, meine präsi jetzt doch zu halten und zwar bis zum ende.
peinlich...absolut unerträglich unangenehm. weil man vielleicht jetzt schon wieder ein bisschen von der privatperson mitbekommen hat, die ich bin, weil ich bald 27 jahre am buckel habe und in diesen nicht immer alles "leiwand" war.
und zu diesem zorn, etwas von sich preisgegeben zu haben, kommt noch der neid, nicht so zu sein, wie man es gerne hätte - selbstbewusst und souverän. oder diese eigenschaften zumindest so vorgaukeln zu können, dass es jeder glaubt, bevor man sich wieder in seine höhle zurückzieht und seine wunden leckt.
ich bin ein buch - ein offenes und jeder kann drin blättern, kann mit dem finger auf mich zeigen und lachen oder weinen oder beides.
vielleicht ist das der grund, warum ich freunde habe, die mir ihr letztes hemd geben würden. die nach hotzenplotztschibutti reisen würden, um mit mir einen zu heben, wenn der (ex)freund mich gerade wegen einer blonden in baströckchen und kokosnuss-bh verlassen hat. die mir eine niere spenden würden, nur weil ich gerne drei hätte und gar nicht kurz vor der dialysepflichtigkeit stehe. die in meinem wohnzimmer ein kasperltheater veranstalten würden, nur weil mein fernseher den geist aufgegeben hat. die mir eine pizza holen würden, wenn "pietro pizzi" für immer eingestellt und ich an schwerem liebeskummer leiden würde. die gewissen männern mit high-heels oder stahlkappenböck in den arsch oder sonst wohin treten würden, wenn wir ihnen irgendwo begegnen würden (was aber nicht der fall ist -> wir haben alle einen einwandfreien leumund). aber nein...ich weiß, warum ich wirklich solche freunde habe...
WEIL IHR ÄRSCHE EUCH EINFACH BESSER FÜHLT, WENN IHR EUCH IN DER NÄHE EINER KLEINEN DEGENERIERTEN SEELE BEFINDET.
kenn' euch doch gut genug, ihr häusln! :D
ab_alone - 21. Okt, 19:35

hehe
owa für mich bist einfach mein kleines gurkerl :-)
bussi